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	<title>Fotograf Andy Hümmer</title>
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	<description>Fotografie und Retusche &#124; Portrait, Beauty und Fashion</description>
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		<title>Meine Anfänge in der Fotografie – selbstständig als Fotograf/in im Nebenerwerb/Kleingewerbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[andyhuemmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 09:28:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Anfänge in der Fotografie – selbstständig als Fotograf / in im Nebenerwerb/Kleingewerbe In diesem Artikel erfährst du, was du beachten musst, wenn du dich als Fotograf/in im Nebenerwerb selbstständig machen willst. Ist das überhaupt der richtige Weg für dich? Welche Hürden gibt es zu meistern?Ich werde dir wertvolles Wissen für deine Selbstständigkeit mit auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Meine Anfänge in der Fotografie – selbstständig als Fotograf / in im Nebenerwerb/Kleingewerbe</h2>
<p>In diesem Artikel erfährst du, was du beachten musst, wenn du dich als Fotograf/in im Nebenerwerb selbstständig machen willst. Ist das überhaupt der richtige Weg für dich? Welche Hürden gibt es zu meistern?Ich werde dir wertvolles Wissen für deine Selbstständigkeit mit auf den Weg geben.</p>
<p><span id="more-387"></span></p>
<p>Aller Anfang ist schwer – so ist es mir jedenfalls ergangen, als ich mich als Fotograf im Nebenerwerb selbstständig gemacht habe. Vielleicht kann ich dir ein paar nützliche Tipps an die Hand geben, damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich damals.</p>
<p>Nachdem ich im Jahr 2011 schon zwei Jahre in einem Unternehmen gearbeitet hatte, bei dem ich die Image- und Produktfotografie erstellen durfte, stand die Überlegung im Raum, mich doch nebenbei selbstständig machen. Nach einigen Wochen Bedenkzeit und dem dritten Bier am Abend sagte ich zu meinen Kollegen: „Morgen früh geh ich zum Gewerbeamt und melde ein Gewerbe an.“</p>
<h2>Die Anmeldung des Nebengewerbes – es kann so einfach sein.</h2>
<p>Gesagt, getan! Ich stand frühmorgens auf der Matte des Gewerbeamtes und meldete ein Kleingewerbe (= Nebengewerbe) an. Doch hatte ich nicht damit gerechnet, dass dort so einige Sachen auf mich zukommen würden, bei denen ich nicht den geringsten Dunst hatte, welche Auswirkungen sie auf meinen späteren beruflichen Weg haben könnten.</p>
<p>Mach dir deshalb über diese Fragen im Voraus Gedanken und bringe folgende Sachen zur Anmeldung deines Nebengewerbes mit:</p>
<ol>
<li><strong> Was genau beschreibt deine Tätigkeit am besten?</strong></li>
<li><strong> Bringe zur Anmeldung einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.</strong></li>
<li><strong> Dein Arbeitgeber sollte darüber informiert sein, dass du ein Nebengewerbe anmelden willst</strong>.</li>
</ol>
<p>zu 1.: Um später weitere Kosten zu sparen, solltest du dir im Voraus überlegen, was alles in deiner Tätigkeitsbeschreibung stehen soll. Willst du neben der Fotografie auch Bildbearbeitung als Dienstleistung mit anbieten, sollte dies auch so mit dabeistehen? Ich würde darin alles aufnehmen, was relevant sein könnte. Man kann es zwar später ändern lassen, das kostet dann aber wieder so viel wie eine Gewerbeanmeldung selbst (in Bamberg 30€ in bar).</p>
<p>zu 2.: Du brauchst einen Personalausweis oder einen Reisepass, um deine Identität nachweisen zu können. Der Wohnsitz kann hierbei an einer anderen Adresse sein als die Betriebsstätte.</p>
<p>zu 3.: Dein Arbeitgeber sollte auf jeden Fall über dein Vorhaben informiert sein, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt. Wenn du nichts sagst, kann dies u.U. ein Kündigungsgrund sein. Die meisten Arbeitgeber haben nichts dagegen – daher einfach Bescheid geben und unnötigen Ärger vermeiden.</p>
<p>Zu den <strong>Kosten der Gewerbeanmeldung</strong>lässt sich Folgendes sagen:</p>
<p>Stand 2018 liegen diese in Bamberg bei <strong>30 Euro, </strong>die bar bezahlt werden müssen.Jede Änderung der Tätigkeitsbeschreibung würde dann nochmal 30 Euro kosten.Diese Beträge sind von Stadt zu Stadt und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. <em>(Eine Zusammenfassung der Gründungskosten findest du am Ende des Blogeintrags)</em></p>
<p>Du kannst dich aber jederzeit bei der Stadt oder Gemeinde informieren, wie hoch die Gebühren sind.</p>
<p>Ok, du bist jetzt schon mal wesentlich schlauer, als ich es damals war. Wenn du diese eine Hürde genommen hast, kommen leider noch ein paar weitere Dinge auf dich zu. Aber keine Sorge, wenn du den Überblick hast, was auf dich zukommt, fällt es dir bestimmt wesentlich einfacher, das Ganze zu meistern.</p>
<h2><strong>Das war ja einfach – ich bin jetzt Fotograf!</strong></h2>
<p>Mit der Gewerbeanmeldung in der Hand bin ich schnell nach Hause gefahren und war stolz wie Bolle! Jetzt kann mir nichts mehr im Wege stehen – ich bin jetzt Fotograf! Nun kann ich endlich Rechnungen stellen, meine Ausgaben gegenrechnen und bekomme mehr Aufträge. Ich habe ja schließlich ein Gewerbe angemeldet. Ok, schauen wir mal, was noch so passiert. Die ersten Tage vergingen wie im Flug, bis eines Abends Post für mich im Briefkasten lag. Es waren insgesamt zwei Organisationen, von denen ich noch nie zuvor etwas gehört habe. Die <strong>Handwerkskammer und die BG ETEM (Berufsgenossenschaft). </strong></p>
<p>Aber was wollen denn jetzt plötzlich alle von mir? Vielleicht alles Gute zur Anmeldung meines Gewerbes wünschen? Natürlich nicht! Sie wollen alle ihren Anteil – und das in Form von Geld. Für euch habe ich nochmal die aktuellen Kosten nachgefragt, die im Jahr 2018 auf mich zukommen würden. Die Kosten gelten hier für Bamberg (Bayern). Je nach Region können diese anders sein oder sogar ganz entfallen.</p>
<p><strong>Hier die Kosten aufgelistet für 2018:</strong></p>
<p><strong>HWK</strong>– Eintragung 76€ und ab dem 2. Jahr 90€ pro Jahr (Das erste Jahr ist beitragsfrei.)</p>
<p><strong>BG ETEM</strong>– ca. 250€ im Jahr</p>
<p><em>(Eine Zusammenfassung der Gründungskosten findest du am Ende des Blogeintrags.)</em></p>
<p>Am besten informierst du dich vorab bei den jeweiligen oben genannten Stellen und klärst, was für Kosten auf dich zukommen.</p>
<h2><strong>Schriftkram erledigt – Kreativität starten</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p>Nachdem ich alle meine nicht erwarteten Kosten auf dem Schirm hatte, konnte es nun endlich losgehen. Ich war bereit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und mich auszutoben.</p>
<p>Schließlich war die Fotografie zu dieser Zeit nur ein Nebenjob, der nicht immer zwangsweise Geld einbringen sollte. Mein Plan war der, dass ich zuerst mein Portfolio erweitere und trotzdem meinen damaligen Kunden (Firmenkunden) eine Rechnung ausstellen konnte. Kurz nachdem ich mein Nebengewerbe angemeldet hatte, hielt ich immer meine Augen und Ohren nach einem kleinen Studio offen. Klar – es durfte zu dieser Zeit nicht allzu teuer sein. Mein Budget hatte ich wie folgt festgelegt: Alle Einnahmen, die ich aus meinem Gewerbe erzielte, sollten die Miete für ein Studio decken.</p>
<p>Mehr brauchte ich nicht, da die Fotografie ja als Nebentätigkeit von mir ausgeübt wurde.</p>
<p>Ich hatte aber echt Glück! Ein damaliger Kollege hatte einen Probenraum mit seiner Band in einer alten Mittelschule. Die Band löste sich leider zu dieser Zeit auf und ich witterte meine Chance auf ein 65m<sup>2</sup>-Studio mit 4m Deckenhöhe. Wow! Das wäre der Hammer, wenn es klappen würde! Sogleich schrieb ich meinem Kollegen eine SMS (Ja, Whatsapp war da noch nicht so aktuell :-))</p>
<p>Am nächsten Tag unterschrieb ich den Mietvertrag für mein erstes eigenes Fotostudio (Ahhh, ich bekomm jetzt noch Gänsehaut.).</p>
<h2><strong>Üben, üben, üben</strong></h2>
<p><strong> </strong>Cool, ich hatte jetzt alles, was ich brauchte, um loszulegen. Gewerbe war angemeldet und ich hatte ein eigenes, kleines Fotostudio. Zwar musste ich noch einiges renovieren, aber das war nichts im Vergleich zu meiner Vorfreude, endlich darin fotografieren zu können. Im Netz bestellte ich mir ein Blitzset von Walimex, ein Hintergrundsystem und weitere Stoffe, um mein Studio aufzupeppen. Alles war wie in einem Traum – es war eingerichtet!</p>
<p>Jetzt fehlten nur noch meine ersten Opfer, um mein neues Studio zu testen und um zu üben. Schnell hatte ich meine Models gefunden. Es waren Freunde und Bekannte, die sich mit Müh und Not darauf einließen, mit mir zu shooten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Aller Anfang ist schwer und erfordert viel Eigeninitiative. Ich kann dir nur den Rat geben, es zu machen. Die Kosten sind überschaubar und du kannst jederzeit dein Nebengewerbe wieder abmelden. Ich freue mich, wenn ich dir die Angst vor diesem Thema nehmen konnte. Wenn du wirklich dazu motiviert bist, nimmst du diese kleinen bürokratischen Hürden mit Bravour. Ich habe bis heute meine Entscheidung nie bereut – die Fotografie ist meine Passion.</p>
<p>Du kannst mir gerne unter diesem Blogeintrag Fragen stellen oder deine Meinung und Erfahrungen mitteilen.</p>
<p>Bis dahin wünsche ich dir viel Erfolg!</p>
<p>Andy</p>
<hr />
<p>Hier meine Kosten für 2018:</p>
<p>Gewerbeanmeldung:               30 Euro</p>
<p>HWK:                                        76 Euro</p>
<p>Berufsgenossenschaft:          250 Euro</p>
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<p><strong>Erstes Jahr, zusammen:     356 Euro</strong></p>
<p><strong> </strong><em>HINWEIS: Ab dem zweiten Jahr erhöhen sich die HWK-Kosten auf 90 Euro!</em></p>
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